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Umweltleitlinien unserer Pfarrei

Umweltleitlinien unserer Pfarrei
Umweltleitlinien unserer Pfarrei


Umweltleitlinien
der katholischen Pfarrei Sankt Peter und Paul im Kannenbäckerland (Entwurf)


In der Enzyklika „Laudato si“ aus dem Jahr 2015 hat Papst Franziskus auf die Gefährdung der Lebenschancen künftiger Generationen durch Armut, Ungleichheit und Naturzerstörung hingewiesen. Er lädt dazu ein, den biblischen Auftrag an den Menschen, die Erde zu pflegen, in die heutige Zeit zu übersetzen. Die Enzyklika stellt dar, wie alles auf der Erde und im Kosmos aufeinander bezogen ist und sich letztlich ihrem Schöpfer verdankt. Alles hat so seinen Wert in sich. Aus Sorge um die Hungernden und die Umwelt regt der Papst mit diesem Schreiben die Menschen zum Umdenken und Mittun an.
Gemäß diesem Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung, setzen wir uns auf der Ebene der Pfarrei verbindliche Ziele im Umweltschutz und sorgen für deren Umsetzung durch das im Jahr 2018 gebildete Umweltteam. Gemeinsam mit den pastoralen, den angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern, den Gremien, den Kindern und Eltern unserer Kitas und den Besuchern in allen Kirchorten unserer Pfarrei möchten wir in einem kontinuierlichen Prozess unsere Umwelt schonen und schützen.
Mit Unterstützung durch Mitarbeiter des Bistums wollen wir eine systematische und bündelnde Funktion in den Anliegen des Umweltschutzes leisten, die nach den strengen Vorgaben von EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), dem Gemeinschaftssystem der Europäischen Union für das freiwillige Umweltmanagement, mit einer Umwelt-Betriebsprüfung abgeschlossen wird.

* Wir verfolgen unseren ökologischen Fußabdruck, indem wir regelmäßig den Energie-, Wasser- und Materialverbrauch prüfen, mit dem Ziel, diesen so stark wie möglich zu senken.
* Wir setzen uns für eine Vermeidung, Recycling und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen ein.
* Wir verwenden Waren und Lebensmittel aus dem sog. fairen Handel und aus der Region.
* Wir achten auf die Verwendung umweltverträglicher Materialien und Reinigungsmethoden im Bereich der kirchlichen Gebäude.
* Wir achten auf Arbeitsschutz, Lärmschutz usw. in der Nutzung unserer Gebäude.
* Wir leisten in der Bewirtschaftung der kirchlichen Gebäude und Flächen einen Beitrag zum Artenschutz.
* Wir treten für Bildung und Erziehung im Bereich des Umweltschutzes auf der Ebene der Pfarrei ein.
* Wir sorgen für eine Schulung aller Mitarbeiter der Pfarrei im Bereich des Umweltschutzes.
* Wir wollen transparent handeln und informieren über Aktivitäten im Umweltschutz in
unterschiedlichen Medien und in den Gruppen und Gremien der Pfarrei.
* Wir fördern das Aufgreifen von Schöpfungsthemen im geistlich-spirituellen Bereich.
* Wir fördern Mitwirkungsmöglichkeiten von Gemeindemitgliedern und anderen im Umweltschutzbereich auch über den Kreis des Umweltteams hinaus.
* Wir vernetzen uns nach Möglichkeit mit Initiativen für den Umweltschutz in unserer Umgebung und arbeiten projektbezogen mit diesen zusammen.
* Wir sind in all unserem Tun bestrebt, im Diskurs mit der Wissenschaft und Gesellschaft, herauszufinden, wie wir dem Schutz der Umwelt am ehesten gerecht werden.

Diese Umweltleitlinien wurden von den Mitgliedern des Umweltteams verfasst, vom Referat für Umweltmanagement im Bischöflichen Ordinariat Limburg auf die Richtlinien nach EMAS überprüft, den pastoralen Mitarbeitern und den Kitas vorgestellt und von Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat anerkannt.

Höhr-Grenzhausen, den 15. November 2018
 

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Bistum Limburg

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