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AKTION Zusammenrücken für den Erhalt der Erde

AKTION Zusammenrücken für den Erhalt der Erde
AKTION Zusammenrücken für den Erhalt der Erde

Eine „Gute Tat“ für die Umwelt: Zusammenrücken für den Erhalt der Erde
Verfasst von Dr. Peter Schwickert
Katholische Pfarrei Sankt Peter und Paul im Kannenbäckerland


Wir alle mögen es am Liebsten mollig warm. Besonders, wenn wir an grauen, kalten Wintermonaten still betend zusammen sitzen.
Nun ist es Ihnen bestimmt nicht entgangen, dass immer weniger Kirchgänger zu den wochentäglichen Gottesdiensten kommen; der große Kircheninnenraum jedoch unter Verbrauch von viel Erdöl bzw. Erdgas zur Gänze geheizt werden muss.
Was hat das mit unserem Vorschlag „Zusammenrücken für den Erhalt der Erde“ zu tun?
Vielleicht haben Sie Enkelkinder. Vielleicht gehören auch diese zu der großen Gruppe junger Menschen, die sich zunehmend um die Zukunft des Erdklimas und damit auch um ihre eigene Zukunft Sorgen machen, und deshalb vielleicht an den seit einigen Monaten in zahlreichen Städten weltweit regelmäßig stattfindenden Demonstration „Fridays for Future“ teilnehmen.
Die Sorge der jungen Generation ist berechtigt. Der weltweite Ausstoß an dem Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2), das bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas entsteht, nimmt zu. In Folge davon steigt die Lufttemperatur auf der Erde und schränkt schon heute die Bewohnbarkeit einzelner Regionen ein, indem Klimaextreme wie Hurrikane, Dürren und Starkregenereignisse mit nachfolgenden Überschwemmungen ausgelöst werden.
Es hat zwar lange gedauert, aber mittlerweile ist diese Erkenntnis auch in der Politik angekommen. In Deutschland sollen Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden; die Verbrennungsmotoren in Autos durch Elektroantriebe ersetzt werden. Um umweltschützende Maßnahmen besser umsetzen zu können, haben bereits zwei deutsche Städte (Konstanz und Kiel) den Klimanotstand ausgerufen. Soll unsere Stadt oder unser Dorf die oder das nächste sein?
Sind wir als gläubige Christen, denen die wunderbare Schöpfung Gottes so viel bedeutet, nicht besonders aufgerufen, für ihren Erhalt zu kämpfen und durch unsere Lebensweise Vorbild für andere Menschen zu sein.
Manchmal sind es die kleinen Schritte, die doch Großes bewirken können. Wir können mit so einem kleinen Schritt etwas gegen den bedrohlichen Klimawandel tun:
Wir können uns für die Gottesdienste unter der Woche nicht in der für diesen Zweck viel zu großen Kirche, sondern in wesentlich kleineren, und weil viel weniger Erdöl oder Erdgas verbrannt werden muss, klimafreundlicher beheizbaren Räumen versammeln.
Denn es kommt, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, sicherlich nicht auf die Art des Gebäudes an; heißt es nicht bei Matthäus 18, 20: „Wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, bin ich mitten unter Ihnen!“
Denken wir an die Menschen in anderen Teilen der Welt und an die Zukunft unserer Jugend und unserer Enkel. Sie alle haben es sicherlich verdient, auch in einer lebenswerten Umwelt heranzuwachsen – so wie es uns früher vergönnt war.

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